Wie eine Stadt ihren Flüchtlingen hilft

„Ich bin ein Viernheimer“
Dieses Gefühl will die Stadt ihren derzeit 110 Asylbewerbern vermitteln. Vor nicht einmal zwölf Monaten fing die Kirchengemeinde an, ein Programm auszuarbeiten, wie man die Flüchtlinge am besten in die Gesellschaft integrieren kann. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Eritreer, ein paar sind aus Syrien und Pakistan. Die meisten sind jung, zwischen 20 und 30 Jahre alt und haben eine lange und manchmal auch schwere Flucht hinter sich.

Manche sind traumatisiert, wurden aus dem Mittelmeer gefischt, kurz vor dem Ertrinken. Auf jeden einzelnen Flüchtling – so ist das erklärte Ziel – will man hier eingehen, erzählt Pfarrer Angelo.

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